Gestern habe ich mir mal wieder die Zeit genommen und selbst gekocht. Kein Tüten-Krams, keine Fertiggerichte, keine Tiefkühlkost. Nein, alles handgemacht. Und dabei ist mir mal wieder aufgefallen wie blöd die Kocherei als Single ist. Ziel war ein Moussaka, Rezept hatte ich keins, sondern habe am Samstag 250g Hackfleisch, 1 Zucchini, 1 Aubergine, 3 Paprika, 2 Fleischtomaten und Kartoffeln gekauft. Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze habe ich im Normalfall immer ausreichend in der Küche, was das ein oder andere weibliche Wesen schon in Erstaunen versetzt hat. Ist der kochende (Single-) Mann denn tatsächlich so die Ausnahme?

Nun ja, nachdem Zwiebeln und Hackfleisch angebraten waren kamen die Tomaten dazu. Im anderen Topf schmorten die Kartoffeln so vor sich hin und ich dachte schon “Mhhh, wenn da noch die restlichen Sachen dazukommen wird das sehr eng”. Gut, dass meine Ex-Freundin mich im Oktober zur Anschaffung eines sehr großen Topfes genötigt hat und ich das ganze Gemisch umtopfen konnte. Aber als ich gesehen habe wie viel Essensmasse in dem Riesentopf war, dachte ich “Und wer soll das alles essen?”. Einfrieren wäre eine Möglichkeit, aber nach dem Auftauen ist das Essen dann meist recht matschig und das mag ich nicht. Also werde ich in den nächsten Tagen von Moussaka leben bis es mir zu den Ohren rauskommt ;-)



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Kommentare


    #1 Jess am 04/29/08 um 01:14 [Antwort]
    *Genötigt... aha... so nennt man das also heutzutage wenn die Kücheninhalte aufgestockt werden. ;-)

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