Neue Geschäftsidee: GKV-b@y
Dienstag, 19. Juni 2007
Nun gut, zurück zu GKV-b@y: die Idee ist Patienten entsprechend der gewünschten Verordnung zu tauschen und als Gebühr 10% des vermiedenen Schadens durch Absetzen des Medikaments (weil es eben nicht das gewohnte ist) einzustreichen:
Macht bei 200 Allopurinol zu 12,95 gerade mal 2,60 Euro.
Um das Ganze richtig groß aufzuziehen, brauche ich noch einen Venture-Capital Geber. Vielleicht frage ich mal bei Herrn Österle nach (15 Millionen dürften wohl reichen) und wenn es richtig gut läuft, (oder alle das glauben) verkaufe ich einfach an die Phoenix A.G.- sagen wir mal für 200 Millionen.
Nett dann auch der Nachsatz, der mal wieder zeigt, wie bescheuert dieses Rabattsystem ist: die BKK Hochrhein-Wiesental hat einen Rabattvertrag mit der Firma ratiopharm abgeschlossen. Deshalb muss das preisgünstigere und für Kinder zu- und aufzahlungsfreie “Nasenspray AL” durch “Nasenspray K ratiopharm” ersetzt werden (wie gesagt, die Apotheken sind gesetzlich zu dieser Maßnahme verpflichtet). Der Haken an der Sache: das Spray von ratiopharm kostet mehr als die Krankenkasse bezahlt hat (Festbetrag) und die Eltern des Kindes müssen 0,18 € bezahlen um die Differenz zu decken.
Willkommen in der Welt der Rabatte, die alles besser und billiger machen.
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Barbara “Innovation” Buschow hat sich im doccheck-blog eine geniale Geschäftidee - die bereits großen Anklang findet - ausgedacht: die “Public private Partnership mit GKV und deutscher Ärzteschaft” - kurz: GKV-b@y...
Aufgenommen: Jun 20, 19:27